Ankündigung eines neuen Projektes: Solarkocher
 
 

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Selbstgebaute Shisha - 07

     
 

Ankündigung: SOLARKOCHER 16.Jänner 2009

 

Ich möchte schon jetzt im Winter damit beginnen, einen Solarkocher aufzubauen, damit ich ihn im Sommer nur noch ausprobieren muss. Schon die vergangenen Sommer wollt ich ihn realisieren, dann fehlte aber doch immer Lust und Zeit. Der Aufbau ist relativ einfach und eigentlich nicht sehr aufwändig - da kann wenig daneben gehen. Ich hoffe, ich finde neben der Uni genug Zeit dafür;-)

Prinzip:
Ein Solarkocher ist ein einfacher Aufbau zum kochen oder garen von Mahlzeiten nur mit Hilfe der Sonnenenergie. Im Prinzip ist er nichts anderes als eine Kiste mit aufklappbarem Deckel. Die Kistenwand selbst ist dick und mit wärmeisolierendem Stoff gefüllt, sodass kaum Wärmeenergie durch die Wand nach außen dringen kann. Die Innenseite der Wand ist aus einem stark wärmeaufnehmendem Material ausgekleidet, zum Beispiel mit schwarzem Blech. Zusätzlich ist die obere offene Seite mit einer Glasscheibe abgeschlossen, so kann die Sonnenstrahlung  eindringen, die zugeführte Wärme jedoch nicht mehr ausdringen. Auf der Innenseite des aufklappbaren Deckels befindet sich eine Spiegelfläche, die richtig platziert, noch zusätzlich Sonnenstrahlen in die Kiste reflektiert, um somit noch mehr Wärmeenergie zu erzeugen.

Leistung:
Ein Solarkocher erzeugt in seinem Inneren bei genug Sonnenschein schon nach ein paar Minuten über 100°C. Wasser, gefüllt in einem Kochtopf, zum Kochen zu bringen, dauert zwischen 20 und 30 Minuten. Bei guten Verhältnissen (viel Sonne, gute Position) kommt die Innentemperatur an knapp unter 200°C heran (im leeren Zustand).

Aufbau:
Die Kiste wird ca. folgende Maße haben: 55cm x 55cm Grundfläche, 40cm Höhe. Damit haben locker 2 mittelgroße Kochtöpfe Platz. Als erstes baue ich mir ein Holzgerüst mit genau diesen Maßen auf, wobei ich nicht verleime, sondern nur verschraube, da mir unbekannt ist, wie sich Leim bei hohen Temperaturen verhält. Es muss darauf geachtet werden, keine Stoffe zu verwenden, die giftigen Dämpfe bei hohen Temperaturen abgeben. Danach wird eine wärmeisolierende Wand (wahrscheinlich natürliches Dämmmaterial, da sonst Abgabe von giftigen Dämpfen möglich) mit 5cm Dicke an dem Holzgerüst fixiert. Zusätzlich wird die Wand außen mit dickem Karton verstärkt. Innen werde ich die Wand mit schwarzgefärbtem Blech auskleiden, wobei wieder eine hitzeresistente, nicht-giftige Farbe zu verwenden ist.

Hier erste Fotos vom Aufbau Tag 1:


Fotos Tag 2:

 

 

 

 

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