

Die Perfect-Dark-Wunder oder Die Sieben Perfect-Dark-Welt-Wunder waren bereits
in der Frühzeit von Perfect Dark eine Auflistung besonders tödlicher und
genialen Waffen oder Levels, welche auch in der gesamten virtuellen Welt eine
Besonderheit darstellen.
Schon viele blutige Schlachten wurden durch die 7 Perfect-Dark-Welt-Wunder
ausgelöst, manche Geschichten erzählen sogar von Tausenden Opfern
(z.B.: in den heiligen Toiletten der Glückseligkeit.) Genauso viele wurden durch
diese auch wieder blutig beendet.
Die Liste umfasst sieben Wunder, weil die Zahl Sieben dieses Jahr als vollkommen
gilt, das heißt, dass heuer das 7-Jährige Jubiläum gefeiert wird. Die
festgelegte Zahl soll die Bedeutung der Wunder noch erhöhen.

Die Selbstschussanlagen – Funktion des
Laptopgewehrs an sich ist schon ein einzigartiges Wunder im virtuellen
Universum.
Die Legende besagt, dass einst Halbgott Stephen Stamper dieses Wunder mit seinen
eigenen Händen lange Zeit vor der Perfect-Dark- Ära geschmiedet hat. Er hat
etwas Großes geschaffen, mit dem er unzählige Perfectdark- Generationen mit
Mordlust und Freude am Töten beschenkte.
Diese Waffe ist ein klassisches Schnellfeuergewehr mit einem 50 Schuss Magazin
und hoher Feuerrate. Gebaut wurde diese Waffe mit Aluminium und einer speziellen
Titan-Chrom-Cadmium-Legierung, wodurch sie bei einem noch so starken Kugelhagel
unversehrt bleibt, außer sie wird als Selbstschussanlage verwendet. Das Geniale
an dieser Waffe ist erstens ihre Form. Es sieht einem Laptop zum verwechseln
ähnlich, daher auch der Name. Mit ihr kann man sich unbemerkt durch die
gegnerischen Reihen bewegen und die Gegner mit gezielten Kopfschüssen
hinrichten. Nur echte Perfect-Darkler können diesen Schwindel erkennen, und den
Jäger zum gejagten machen, um ihn schließlich ebenfalls wie einen Gegner
hinzurichten.
Das Laptopgewehr besitzt trotz seiner hohen
Feuerrate eine Genauigkeit, die seinesgleichen sucht.
Das zweite und herausragendste ist ihre Sekundärfunktion als Selbstschussanlage.
Durch einen kurzen Umbau, der nur Sekunden beträgt, kann man das Gewehr zu einem
kleinen Geschützturm umbauen. Durch ein spezielles Haftaggregat kann man die
Selbstschussanlage an fast allen Oberflächen anbringen. Noch dazu hat sie ein
geringes Gewicht, da sie zum überwiegenden Teil aus Aluminium besteht, da man
die Schützende Titan-Chrom-Cadmium-Legierung abnehmen muss. Man kann sie daher
weit werfen um sie zum Beispiel an Decken zu befestigen. Einmal befestigt, ist
die Selbstschussanlage scharf und bereit, mit unglaublicher Genauigkeit und
Geschwindigkeit jeden Gegner zu durchlöchern.
Natürlich kommt es bei einem wahren Perfect-Darkler zu einer emotionalen Bindung
zur Selbstschussanlage. „Ein Perfect-Darkler hat seine Selbstschussanlage zu
lieben und zu Ehren bis das der Mord sie scheidet.“: ist ein Gesetz was der
legendäre Halbgott Stamper einst formulierte. Die meisten halten sich daran und
gehen für ihre Selbstschussanlage auch gerne einmal in den Tod, gehen über
Kadaver, oder geben ihnen mitunter Namen. Sehr Beliebt sind unter anderem die
weiblichen Namen Susi, Joanna oder Killerfotze.
Die Selbstschussanlage übt so große Macht aus, dass wenn diese vom Gegner
zerstört wird, es bei einem echten Perfect-Darkler zu einer unendlich großen
Mordlust kommt, und auf suizidale Weise versucht zu viel hinzurichten wie nur
möglich, um seine geliebte Selbstschussanlage zu rächen.

Der Klassiker unter den Klassikern, da sind sich alle Perfect Darkler einig, ist Komplex. Schon in den alten Goldeneye-Zeiten war hier das Gemetzel am Größten.
Wie der Name verratet,
handelt es sich hier um ein sehr komplexes Level, das sehr verwinkelt und eng
ist. Diese Komplexität entfacht in Jäger seine ungebremste Mordlust, er will am
liebsten hinter jeder der vielen Ecken ein Opfer hinrichten. Und so geschieht es
dann auch, denn in diesem Level trifft man sich ganz plötzlich und sehr schnell
ist einer Tod.
Die zahlreichen Verschanzmöglichkeiten im Komplex lassen zusätzlich jeden Camper
sabbern. Den Weg mit einer Selbstschussanlage und Annäherungsminen abgesichert,
bewaffnet mit einer CMP150 oder einem Snipergewehr lässt es sich gemütlich
ausharren und auf das Opfer warten. Doch wehe eine Granate findet seinen Weg
durch 4 Ecken. . .
Ein Enger Schacht verbindet 2 Räumlichkeiten direkt mit einander. Befindet man
sich unbewaffnet darin, und nähert sich ein Gegner, kann man sich schon einen
Grabstein aussuchen, denn in gebückter Haltung lässt es sich nicht schnell
fliehen und man ist hoffnungslos dem Tod ausgesetzt.
Der Tempel (archäologisch: Tempel "B") wurde
nach der Zerstörung des Vorgängerbaus "A" (aus GoldenEye) auf einem Steingelände
erbaut. Dem antiken Tempel wurden sagenhafte Munitionslager nachgesagt und galt
später – als eines der Zentren abertausender Hinrichtungen – als eine der
blutigsten antiken Stetten des Perfect Dark Universums. Blutverfärbungen, die
bei Tiefgrabungen beobachtet werden konnten, bestätigen die Nachrichten, dass in
diesen Mauern richtige Kriege ausgefochten worden sind.
Die Konstruktion des Tempels war äußerst schwierig, denn sie bestand aus 16
reich verzierten Marmorsäulen von bis zu 20 m Höhe, die außergewöhnlich viel
verschossene Munition tragen müssen. Der Goldene Gang ist ein weiteres sehr
prunkvolles Denkmal. In dem 30 m langen Gang sind die Wände aus reinem Gold,
welches unter den Blutverschmierungen gut sichtbar ist. Heute herrscht im Tempel
seit dem Jahr 2000 n. Chr. seit 7 Jahren ein blutiger Krieg (der 7 Jährige
Krieg) ohne einer Sicht auf Ende.
Die Frage der Glückseligkeit beschäftigt die
Menschheit seit Jahrtausenden. Das Glücksgefühl beim Morden kann offenbar nicht
als ein konstanter Zustand angesehen werden, sondern bezeichnet eher den
höchsten Punkt auf fortlaufenden Sinuskurven wechselnder Stimmungen der Gewalt.
Die Empfindungen beim Morden sind scheinbar so organisiert, dass auf ein Streben
jeweils die Sättigung erfolgt, die schnell in Überdruss umschlägt
(Munitionsverschwendung in den toten Kopf der Leiche), dann langsam absinkt bis
zu einem Punkt des Mangels, der wieder ein neues Streben zur Folge hat.
Es wäre fatal, das Glücksgefühl beim Morden nur in äußeren Werten suchen zu wollen. So haben auch die ersten "Blutsglücksforscher" im antiken Griechenland sich überwiegend mit dem Leid beschäftigt, ohne das Morden kein Glück möglich ist, da es sich erst in der Auseinandersetzung mit dem konstituiert. Während der Philosoph Boethius im Kerker auf die Hinrichtung durch seinen einstigen Freund, den Kaiser Theoderich, wartete, schrieb er in seinem Buch "Trost der Philosophie", dass das Glück beim Kaiser sei. Schon die Stoiker waren der Auffassung, dass für ein gelungenes Leben nicht äußere Glücksgüter wie Reichtum und Erfolg ausschlaggebend sein könnten, weil der Einzelne kaum Einfluss darauf habe, sondern beständiges Glück nur im Perfect Dark Hinrichtungen zu suchen sei.
Empfindungen wie Lust, Trauer, Ehrgeiz, Zorn, Leidenschaft oder Angst ketteten uns an die äußere Welt. Wir seien ihnen unterworfen und "erleideten" sie passiv. Um daher dauerhaft glücklich zu werden, müsse der Mensch lernen, mit Waffen umzugehen. Der stoische Weg zum Glück liege im "Abzugsfinger", womit die Freiheit zum Morden gemeint war. Wer z.B. auf eine Zeit-Mine oder Granate setze, lege sein Leben in die Hand des mordglücks, der Fortuna, das durch stetiges Auf und Ab gekennzeichnet sei. Er dürfe sich nicht beklagen, wenn eine Granate plötzlich bei sich selbst zum Einsatz kommt.
Auch Schopenhauer erkannte, dass das Leiden weniger aus dem Nichthinrichten hervorgehe als aus dem Hinrichtenwollen. Allerdings sieht er im Stoizismus einen Widerspruch in dem Postulat, morden zu wollen, ohne zu sterben. Wenn sich nämlich das Leiden nicht mehr weg philosophieren lasse, bleibe nur noch der Selbstmord, um ihm zu entgehen. Den stoischen Weisen vergleicht Schopenhauer mit den Dark-Simulanten, deren vollkommene Ruhe und Zufriedenheit dem Wesen der Menschheit geradezu widerspreche. Im Gegensatz dazu stehe der Opfer-Simulant im Zustand des höchsten Leidens voller Wahrheit und Erhabenheit vor uns.
Glückseligkeit ist nun ein Level, wo alle diese Werte mit eingeflossen sind und wo die Perfect Dark Jünger ihr Mordglück suchen und finden.

Große, klobige Schießeisen haben auch im 21.
Jahrhundert einen festen Platz in der Perfect-Dark-Welt der Hinrichtungen.
Es dauert lange, sie zu laden, doch jeder Treffer hat, dank der enormen
Projektilbeschleunigung, eine verheerende Wirkung, den unmittelbaren, sofortigen
Tod. Die auf dem Namen DY 357-LX, oder auch liebevoll „LX“, hörende Waffe wurde
für den NSA-Chef Trent Easton hergestellt.
Jedes Opfer erkennt den ernst seiner verzweifelten Lage, wenn er in der Hand
seines Peinigers eine goldene Waffe mit Tigerstreifen auf dem Griff erkennt. In
dieser Situation lässt sich das Opfer oft sofort hinrichten oder er flieht.
Besitzt das Level viele enge Gänge, kann er seinen sicheren Tod mit einer Flucht
aber nur noch für ein paar Augenblicke hinauszögern.
Noch tödlicher als die LX sind 2 LX. Durch die Verwendung von 2 dieser tödlichen
goldenen Waffen erhöht man seine Trefferquote immens, da sich die Schussrate
verdoppelt.
Man sagt, der schönste Opfertod ist der goldene Schuss der LX direkt in den
Kopf. Die schon vorhin angesprochene enorme Projektilbeschleunigung ermöglicht
überdies auch das Hinrichten mehrerer Opfer mit nur einem Schuss. Die Kraft des
goldenen Projektils ist dabei so stark, dass sie den Körper des Opfers
durchbohrt und mit kaum verringerter Geschwindigkeit weiter Ihren Weg in weitere
Opfer sucht. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Geschichte des Goldenen Schusses
durch 8 Köpfe. Hierbei wurde mit nur einem gezielten Schuss durch alle Köpfe
gleich 8 Opfer zugleich hingerichtet. Ein Blutbad von dem jeder echte Perfect
Darkler träumt. Keine Waffe besitzt diese so mörderische Durchschlagskraft,
welche auch das Schießen durch harte Holztüren ermöglicht.
Sehr beliebt ist diese Waffe bei Dark-Simulanten, die Ihr Opfer meist beim
ersten Schuss gnadenlos und ohne mit der Wimper zu zucken hinrichten. Treffen 2
Mörder mit einer LX aufeinander, ist ein Kugelhager garantiert. Meistens gewinnt
einer das Duell, doch es soll, laut Augenzeugen und diverser Aufzeichnungen,
auch viele Fälle von gegenseitigem Mord geschehen sein. Hier schießen die 2
Mörder genau im selben Augenblick einen tödlichen Schuss ab, beide Protagonisten
fallen wie Opfer gleichzeitig zu Boden. Man spricht hier auch vom Mörder/Opfer
Komplex.
Die DY 357-LX fordert vom Mörder Geduld, Ausdauer, Präzision, Schnelligkeit,
starke Nerven, genaues Timing beim Nachladen und einen zitternden Abzugsfinger.

Jeder Kämpfer, sei es nun Opfer oder Jäger, kommt
ins Schwitzen, wenn von diesen bodenlosen Schluchten gesprochen wird. Nur zu
Recht, denn jeder weiß, welche Gefahren bei dessen Überquerung drohen, wo sich
jeder schon all zu oft den bitteren Sturz in den Tod geholt hat.
Das Schluchtensystem besteht aus 2 Teilen: der großen Hauptschlucht, die von 4
schmalen Brücken überquert wird, und der kleinen Nebenschlucht, an dessen
Klippen ein Steg entlang führt. Bei beiden muss man beim Überqueren extrem
aufpassen, nicht herabzustürzen, besonders wenn man gejagt wird oder es
währenddessen zu einem blutigen Kampf kommt.
Wie in Perfect Dark üblich, gibt es keine Warnhinweise auf absolute Tödlichkeit.
Stürzt man einmal, hat man keine Chance mehr zu Überleben, denn die Wände sind
so steil, dass man sich unmöglich daran festhalten kann. Man kann nur noch
geschockt zusehen, wie man fällt, es langsam dunkel wird, bevor man mit
unglaublicher Geschwindigkeit gegen den Abgrund klatscht.
Man nennt sie deshalb bodenlos, weil man bis heute nicht weiß, wie tief diese
Schluchten wirklich sind, man weiß nur, dass sie unglaublich tief sind. Etliche
namhafte Perfect-Dark -Forscher versuchten schon mittels Slayers Fly-By-Funktion
die Untiefen zu erforschen. Das einzige was man dort vorfindet, sind riesige
Unmengen von zerklatschten Leichen und solch gigantischen Munitionsmengen, mit
denen man schätzungsweise ca. 20% der Perfect-Dark-Bevölkerung auslöschen
könnte. Also schade, dass man diese nie mehr wird bergen können! Doch flogen die
Forscher tiefer in die Schlucht, dann verloren sie den Funkkontakt, somit weiß
man noch immer nicht, was da unten vor sich geht, und vor allem, wie tief sie
sind.

Die heiligen Toiletten der
Glückseligkeit sind mit 8 Tiefspültoiletten und 4 Urinalen ausgestattet. Hierbei
handelt es sich um ein heiliges Sitzklo-System, bei dem die Ausscheidungen in
das Wasser eines Siphons klatschen, der sich unter dem Gesäß des Mörders/Opfers
befindet. Dadurch ist die Geruchsentwicklung gering, das Wasser verhindert den
Kontakt der Exkremente mit der Raumluft. Diese Form ist nur in heiligen
Toiletten üblich. Der Spülvorgang unterscheidet sich zu normalen Toiletten:
während bei normalen Keramikschüsseln das beim Spülen einlaufende Wasser die
Exkremente wegtransportiert, wird in den heiligen Keramikschüsseln zunächst der
Inhalt der Schüssel entleert und dann wieder aufgefüllt. Der Wasserstand in
normalen Tiefspülern ist auch wesentlich niedriger als die in heiligen, wo
beinahe die gesamte Toilettenschüssel aufgefüllt wird.
Die Heilige Technik der modernen Toilettenspülung war aber schon zu
GoldenEye-Zeiten und jetzt verstärkt in der Perfect Dark Ära zeuge von
unzähligen Bluttaten. Dies Erforderte eine Verstärkung der Einrichtungen, so
handelt es sich bei der Keramik um ein kugelsicheres unzerstörbares Material.
Auch die Halterungen sind durch 2 m lange Stahlbolzen in der Mauer tief
verankert, so kann die Toilette auch das Gewicht eines Leichenberges aufnehmen,
ohne von der Wand abzureißen.
Der Lüftungsschacht über den Toiletten komplettiert diese heilige Wunderstätte.
Der enge Schacht dient oft als beliebter Verschanzpunkt und als Fluchtweg. Neben
dem einzigen Eingang in die heiligen Toilettenanlagen der Glückseligkeit kann
man auch über diesen Schacht fliehen.

Opfer: ein Spieler dessen Name unbekannt bleiben soll, Tatort: Kanäle. Jedes mal, wenn der Spieler von den Kanälen zu sprechen beginnt, stockt ihm die Stimme. Er sieht verwahrlost aus, und man merkt ihm an, welch Martyrium ihn heimgesucht hat. Immer wieder spuckt er Wörter aus wie: hoffnungslos, blutig, elendig, verwirrden! Er wird Jahre, wenn nicht Jahrzehnte brauchen, um das zu verdauen: ein Kampf in den verwirrenden Gängen der Kanäle.
Das abstrakte Opfer steht für den klassischen Perfect-Dark-Zocker, nachdem er sich im Level Kanäle von einer blutigen Schlacht in die andere stürzte. Nur wirkliche Perfect-Dark-Spieler halten den immensen Druck aus, der auf ihnen lastet, wenn sie in diesen Gängen Hinrichtungen durchführen oder selbst hingerichtet werden Normal sterbliche würden das nicht aushalten und durch einen sofortigen Suizid ihren Qualen ein Ende bereiten. Noch einmal: nur Perfect-Darkler halten den Psychoterror aus im besagten Labyrinth, welches durch die bunte Beleuchtung den Kampf nur noch irrsinniger und tödlicher wirken lässt.
Die verwirrdenen Gänge der Kanäle sind ein bestialisches Beispiel für einen Ort, an dem es zu absolut 100%-ig tödlichen, zerfleischenden und suizidalen Schlachten kommt. Die Architektur dieser Gänge ist so konzipiert, das sie erstens den Spieler verwirrt, wobei die Opfer völligen Kontroll- und Orientierungsverlust erleiden und somit schnell aber qualvoll hingerichtet werden , zweitens die Spieler so durch die Kanäle geleitet werden, dass sie so oft wie möglich aufeinander treffen, was dazu führt, dass jeder Teilnehmer des Kampfes einem, für normal sterbliche, totalen Psychoterror ausgesetzt sind. Die Kanäle sind ein Teil des Kanalnetzes in Chicago, nicht weit vom G5-Building entfernt. Die örtlichen Behörden haben es schon lange aufgegeben, dort einzugreifen, denn jeder der in den verwirrenden Gängen der Kanäle für Ordnung sorgen will, wird von einer mordhungrigen Perfect-Dark-Meute auf elendigste Weise per Kopfschuss hingerichtet:
In den Gängen finden sich mehrere markante Stellen, an welche jeder Perfect-Darkler nur zu gern denkt und in Erinnerungen an blutigste Kämpfe schwelgen lässt. Zum Beispiel der höchste Punkt der Kanäle wird gern als Verschanz- und Hinrichtungspunkt verwendet, wo auch gern mal eine Selbstschussanlage oder Bewegungsminen platziert werden. Für bequemere Perfect-Darkler gibt es sogar einen Lift bis zu dieser Stelle. Er ist sogar Behindertengerecht, damit auch Opfer zu dieser Stelle vordringen können, wo dann der Schuss in ihren Kopf auf sie wartet. Der tiefste Punkt, ein mit blutrotem Wasser gefüllter und nur über eine Leiter erreichbarer Schacht ist genau das Gegenteil. Jemand, der sich in diesen Schacht verirrt, ist Grundsätzlich ein Opfer. Deshalb auch das blutrot gefärbte Wasser.
Dieser Schacht befindet sich in einem großen Raum, der wiederum von einem großen quadratischen Gangsystem umgeben ist, welches auch zu den tödlichsten Stellen gehört. Auch dort können Selbstschussanlagen oder Bewegungsminen zu einem Todeserlebnis werden.
Man kann jedoch behaupten, dass diese beiden Waffen in den verwirrenden Gängen generell zu bestialischen Tötungen führen.

Die Skedar sind eine kriegerische Rasse, die alles Leben im Universum auslöschen
will. Obwohl sie kleine, unscheinbare Wesen sind, haben sie doch eine
bemerkenswerte Waffentechnologie entwickelt.
Zur Kulur der Skedar gehören aber nicht nur die Exotischen Waffen, auch die
blutfördernde Architektur hat einen hohen Stellenwert. Die Suizidalen Ruinen der
Skedar sind das beste Beispiel ihrer Architektonischen Fähigkeiten. Man spricht
auch vom Skedar-Stil. Typisch für diesen Baustil sind lange Gänge mit einer
Titanverkleidung, sodass die Wände auch riesige Explosionen unbeschadet
überstehen können. Aber auch die engen Schluchten, die aus dem Skedarfels
geschlagen sind halten ganze Kriege aus, da der Fels eine ähnliche Härte wie
Titan besitzt. Diese Gänge sind im explosiven Kampf besonders gefährlich, da
durch ihre unregelmäßig verlaufende Felswandstruktur, Granaten nicht
vorhersehbar abprallen um ihr Ziel finden.
Da sich die Ruinen im Verfall befinden, ist die Stromversorgung nicht sehr
zuverlässig. Die Beleuchtung ist in vielen Gängen rar, aber was noch viel öfter
den Tod fordert, sind die riesigen Titantüren zwischen den Gängen, die sehr oft
einen Kurzschluss haben. Ist man auf der Flucht ist man so gut wie Hingerichtet.
Der große Hof (erreichbar durch die engen Schluchten im Fels oder durch einen
der vielen dunklen Gänge) diente zur Skedarzeiten oft als Treffpunkt zur
rituellen Hinrichtungen der Maianer. Der Skedar König beobachte das Geschehen
von einem ca. 10 m hohen Öffnung in der Felsmauer, die durch einen Schluchtweg
erreichbar ist. Heute dient diese Öffnung als beliebter Punkt für Sniper, denn
heutzutage werden in den suizidalen Ruinen der Skedar nur noch Kriege Mensch
gegen Mensch ausgetragen.

© 2007 by Darkjohn & Deathzero